Kinderuni

Besuch der Kinder-Uni

 

Dank des Organisationsteams der Kinder-Uni bekamen wir die Möglichkeit, mit allen Klassen an Vorlesungen der Goethe-Universität teilzunehmen. Damit haben unsere Gymnasiasten die Möglichkeit erhalten, eine „echte“ Universitätsvorlesung zu hören und in für Kinder angemessener Form am Wissenschaftsleben teilzunehmen.
Schüler/Innen beschreiben den Besuch der Kinder-Uni:

Gaja d’Alò:

„Um kurz nach halb Neun fuhren wir mit der 5e im Bus los. Als wir dann an der Kinder-Uni ankamen, war schon viel los. In der Vorlesung wurde über Reichtum und Armut geredet und diskutiert, was gerecht und was ungerecht ist. Wir erfuhren, dass ein Frisör im Monat ca. 400 Euro bekommt und ein Geschäftsmann oder Unternehmer ca. 25.000 oder mehr im Monat verdient. Dann machten sie ein Beispiel mit Kuchen, und wir erfuhren, dass Ärmere nur 1/25 Geld besitzen wie der Durchschnitt. … Dr. Lars Pilz fragte uns ein paar Fragen über den Kuchen und wie viel jeder bekommt, auch wenn er nicht überall mitgeholfen hat.
Schließlich war die Vorlesung zu Ende und wir standen auf, um zu Frau Weber zu gehen, um ihr ein paar Fragen zu stellen. Ihr Hass-Fach war Physik und ihr Lieblingsfach war Mathe. Sie arbeitet erst seit zwei Monaten als Schul- und Migrationsdezernentin. … Zum Abschluss machten wir ein Foto mit Frau Weber. Dann gingen wir hinaus und spielten. Schließlich fuhren wir mit dem Bus wieder weg.“

Sanya Hakani:

„Am Mittwoch, dem 5.10.2016, gingen die Klassen 5f und 5e in die Kinder-Uni. Dort haben wir viel über Gerechtigkeit gesprochen, z. B. über Armut und Reichtum. Die Kinder haben beschlossen, dass es ungerecht ist, dass Menschen nicht gleichmäßig Geld haben. Z. B. in Deutschland gibt es viele Leute, die unter Armut leiden, und viele Leute, die reich sind. Die armen Leute haben oft kein richtiges Zuhause. Mancher von ihnen … lebt auf der Straße – im Gegensatz zu reichen Leuten, die ein Auto, vielleicht eine Villa und auf jeden Fall mehr als genügend Geld haben. In der Kinder-Uni haben sie ein Beispiel mit einem Kuchen gemacht, das aussagt, dass die reichen Leute fast alles haben und die armen weniger als ein Viertel, sie wollten uns damit sagen, dass es ungerecht ist.
Nachdem wir aus dem großen Saal gegangen waren, gingen wir in einen kleineren. Dort lernten wir Frau Weber kennen, die das Gymnasium Nord gebaut und eröffnet hat. Wir durften ihr Fragen stellen. Sie wollte, als sie klein war, Astronautin werden, und sie hat fast nie Zeit für sich selber.
Nachdem wir letztendlich auch aus dem kleineren Saal heraus waren, hatten wir noch Zeit, etwas zu kaufen. Danach mussten wir aber wieder gehen, weil wir noch zum Mittagessen mussten.“