Umweltlernen Frankfurt 6c

Workshoperprobung von „Umweltlernen Frankfurt“

Die Klasse 6c diskutiert über Energie und Klimawandel

Kohlendioxid in unserer Luft ist ganz normal- schließlich atmen alle Lebewesen es aus. Ohne diesen Stoff wäre das Leben auf der Erde auch deutlich unangenehmer- bei -18 Grad würde man ganz schön frieren. Dennoch ist Kohlendioxid in Verruf geraten als ein Auslöser für den Klimawandel.

Aber woher kommt das Mehr an Kohlendioxid? Wie viel ist es eigentlich? Was kann eine ganz normale sechste Klasse dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen?

Solche Fragen beschäftigten die Klasse 6c, als sie am 12.12.2018 im Rahmen ihres NaWi-Unterrichtes mit Frau Ziller von „Umweltlernen Frankfurt“ einen neuen Workshop erprobten, in dem in Grundfragen des Zusammenhangs zwischen Energie, Klimawandel und klimafreundlichem Verhalten eingeführt wurde.

Die 6c diskutierte sehr engagiert, was Alltagsgegenstände mit Energie zu tun haben, warum das Handy eine so viel schlechtere Kohlendioxid-Bilanz hat als der Durstlöscher und warum man trotzdem darüber nachdenken sollte, wie viele Durstlöscher man wirklich benötigt. Dass die 6c eine Menge Energie hat, zeigte sie mit ihren vielen guten Fragen und ihren intensiven Vorschlägen für erste Schritte für das Klima. Dass man leider nicht auf einer Kuh zum Supermarkt reiten kann, ist schade für das Klima, denn das würde viel Kohlendioxid sparen. Jedoch fanden die Schülerinnen und Schüler auch zahlreiche praktikable Alternativen: Eine feste Trinkflasche statt vieler Einwegflaschen zum Beispiel, die Nutzung eines Wassersprudlers und den Genuss frisch gepresster Fruchtsäfte, die nicht nur klimafreundlicher, sondern vor allem auch leckerer und vitaminreicher sind als ein Durstlöscher, so die 6c. Wenn viele Kinder ab und an auf einen Durstlöscher verzichten, spart das nämlich bereits eine ganze Menge Kohlendioxid. Die Lehrerin indessen sollte vielleicht ihren Kaffee in der Schule trinken, statt aus dem Wegwerfbecher auf dem Weg- auch noch viel gemütlicher.

Die 6c hätte gern noch weiter diskutiert- schließlich schaden dem Klima viele Dinge und es gäbe noch viele einfache „erste Schritte“, die die 6c gehen könnte. Auch wenn das Feedback zeigte, dass die meisten Kinder den Workshop sehr genossen haben und gern weitere Workshops oder ganz und gar ein ganzes „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ erleben würden, haben die meisten Kinder an diesem Morgen etwas Neues gelernt. Außerdem würden viele gern noch mehr erfahren.

Wir danken „Umweltlernen Frankfurt“ und besonders Frau Ziller für den anregenden Austausch.
Ich danke der 6c für ihr engagiertes Arbeiten und die guten Vorschläge, einige für jetzt, andere, die ihr vielleicht eines Tages umsetzen werdet.

Sina Oetken