Projekttag Ortskirche 2019

Glaube, Musik, Kunst und vieles mehr

Schülerinnen und Schüler berichten vom Projekttag „Erlebnis Ortskirche“

Am 13.02.2019 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 am Projekttag „Erlebnis Ortskirche“ teil, der auch für sie Auftakt zur Projekttagsreihe „Weltreligionen“ ist, die sie in den kommenden Jahren begleiten wird. Hier berichten sie von ihren ganz persönlichen Erlebnissen.

„Wir waren heute mit den anderen katholischen Kindern aus den anderen fünften Klassen in der St. Peter und Paul-Kirche. (…) Dort wurden wir von einem netten Mann empfangen. (…) Herr Köhler hat uns viel über die Kirche erzählt. Er hat uns alles gezeigt. (…) Danach hatten wir eine Stationenarbeit, wo wir nochmal getestet haben, was wir gelernt haben. Insgesamt war der Tag sehr schön und ich habe viel über die Kirche gelernt und die Kirche war auch sehr schön.“, erzählt Katharina (5g). Emilija (5e) ergänzt: „ Als wir in der Kirche ankamen, musste ich wegen der Schönheit staunen. (…)Durch das Sonnenlicht strahlten die Fenster wunderschön. In den Fenstern verbarg sich eine Szene. (…) Am Schluss hörten wir noch eine Geschichte aus der Bibel und beendeten den Tag mit einem Gebet.“

Gretha (5g) war in der evangelischen Gemeinde Hausen, weil sie evangelisch ist. Dort kannte sie sich schon recht gut aus. Sie schreibt: „Wir haben eine Stationenarbeit gemacht und die Orgel angesehen und die Glocken hören können und sozusagen einen Mini-Gottesdienst bekommen. Die Kirche war außerdem cool, weil sie mit dem Gemeindehaus verbunden war.“ „Was aber cool war, ist dass es spannende Geschichten gab, die der Pfarrer Holger Wilhelm und erzählt hat. Cool war auch die Treppe zur Empore. Warum? Weil man da die einzelnen Farbschichten, also vom Anfang das Holz und dann die ganzen anderen Schichten wie sie angemalt wurden, gesehen hat.“, erzählt ihre Mitschülerin, der einzig die Fragen bei den Stationen weniger gefallen haben.

Über die von ihr besuchte Kirche der orthodoxen Gemeinde Prophet Elias sagt Bezawit (5g): „Die Bilder in der Kirche waren sehr schön und der Mann hat es schön erklärt. Was ich gut fand ist, dass wir uns auch umschauen durften.“ Alexandra (5h) ergänzt: „Wir haben viel über die verschiedenen Ikonen gelernt und auch etwas über den Altar. Der Projekttag hat mir gut gefallen. Der Pfarrer war sehr nett. (…)“ Leo (5h) zieht Bilanz: „Ich habe beim Projekttag viel über die Kirche gelernt und ich habe viele neue Kinder kennengelernt die nicht in meiner Klasse sind. Ich habe viel über Elias gelernt. Wir waren in der griechisch orthodoxen Kirche.“

Nicht nur die Religionsschülerinnen und Schüler haben eine Kirche besucht. Auch die Ethikgruppen haben auf diesem Weg das Christentum besser kennengelernt, wie Maryam (5g) beschreibt: „Ich ging mit der Ethikgruppe von Herrn Pfaff in die Christ-König-Kirche. Eine große Halle mit vielen heilig aussenden Dingen erwartete uns. Der Mann erzählte viel über die katholische Kirche, warum sie auf den ersten Blick nicht wie eine katholische Kirche aussieht und vieles mehr. Mir hat es sehr gefallen, als Muslimin etwas Genaueres über das Christentum zu erfahren. Jetzt weiß ich mehr.“
Sebastian W. (5e) berichtet: „Mir hat gefallen, dass ich gelernt habe, wie die evangelische Religion ist, dass wir die Orgel angucken durften und dass ein Mitschüler auch kurz Orgel spielen durfte. Auch die Führung war gut. Es war sehr spannend.“

„Ich fand den Ausflug sehr spannend und lustig. Meine Ethikgruppe und ich waren bei einer katholischen Kirche, der Name ist Sebastian (…)An der Kirche angekommen hat uns ein netter Mann aufgenommen (…). Danach durften wir einen kleinen Blick in die Kirche werfen, es war sehr interessant und plötzlich hat der Mann uns die Kirche erklärt, über Jesus, und das Christentum und wie man getauft wird und so weiter. Das war aufregend (…) Im Anschluss konnte man Fragen stellen und es gab viele. (…) Der Tag war sehr toll, weil ich vieles gelernt habe.“, erzählt Anas (5e) in einem im Original noch viel längeren Aufsatz von seinen vielen Erlebnissen.

Auch Daphne (5e) hat viel gelernt. „Ich fand den Projekttag sehr interessant, weil man Sachen erzählt bekommen hat, die man sonst nicht irgendwo erklärt bekommen hat. Man konnte Sachen anfassen und zum Altar gehen. Wir konnten auch in den Beichtstuhl gehen und Kerzen anzünden ohne etwas dafür zu bezahlen. Der Mann, der uns geführt hat, war auch sehr nett und wir waren alle sehr aufmerksam.“, begründet sie ihre Einschätzung.

Einige Schülerinnen und Schüler haben uns sofort nach dem Tag gefragt, wann wir wieder eine Kirche mit ihnen besuchen werden. Es würde uns freuen, wenn einige von ihnen eine Gelegenheit dazu bekämen, schulisch oder privat. In den kommenden Jahren dürfen sich die Schülerinnen und Schüler zudem auf spannende Erlebnisse mit Vertreterinnen und Vertretern und Gotteshäusern anderer Weltreligionen freuen. Wir sind gespannt, was sie über Synagoge oder Moschee berichten werden.

Wir danken den Verantwortlichen der Gemeinden Christ-König, Wicherngemeinde, Ev. Gemeinde Hausen, St. Sebastian, St. Peter und Paul, Prophet Elias und Auferstehungsgemeinde für die spannenden Einblicke in ihre Arbeit und die vielen Impulse, die sie uns geschenkt haben. Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr dem Team der Gemeinde St. Thomas, das ein spannendes Programm für unsere Schülerinnen und Schüler innerhalb kürzester Zeit entwickelt und spontan durchgeführt hat.

Wir danken den vielen Eltern, die uns durch ihre Begleitung unterstützt und für Fragen und kleine Sorgen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestanden haben. Ohne Sie alle wäre ein solcher Tag nicht möglich.

Ebenfalls danken wir den Kolleginnen und Kollegen, die die Lerngruppen begleitet und angeleitet haben, um den Schülerinnen und Schülern die spannenden Kirchenerlebnisse zu ermöglichen.

Sina Maria Oetken

Bilder: Alexandra Gehres, Dr. Martin Krieger, Sina Maria Oetken