Pangea-Wettbewerb und -Finale 2019

Pangea Mathematikwettbewerb – 2 Finalisten aus dem Gymnasium Nord

Als im Februar 2019 rund 180 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nord an der Vorrunde des Pangea-Wettbewerbs teilnahmen dachte noch niemand an das Finale, zu dem 4 Monate später nur 500 Schülerinnen und Schüler deutschlandweit eingeladen würden.

Der Pangea-Wettbewerb zieht jedes Jahr eine Vielzahl von Lernenden in den Bann – nicht nur die Mathe-Asse, sondern gerade auch diejenigen Jugendlichen, die Freude empfinden an Aufgaben jenseits der typischen Unterrichtsformate, lassen sich auf das Abenteuer ein, welches die Mathematik für kurze Zeit von einer anderen Seite zeigt.

Und so war am 19. Februar unsere schuleigene Mensa als Austragungsort gefüllt mit Schülerinnen und Schülern, die sich auch ohne Konkurrenzdrang an die Knobelaufgaben der Vorrunde erfreuten und sich 60 Minuten mit voller Konzentration über ihre Aufgabenblätter beugten. Erstaunlich, wie ruhig es in einer randvoll gefüllten Mensa sein kann – wenn Mathematik im Spiel ist.

Für viele Lernenden war dies schlicht eine schöne Gelegenheit, die eigenen mathematischen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen – und das ganz ohne Notendruck. Immerhin können die SchülerInnen ihre Ergebnisse nach wenigen Wochen selbst online einsehen und nachvollziehen, welche Aufgaben sie richtig oder vielleicht auch falsch beantwortet hatten.

Kurz nach den Osterferien ging es dann für 7 TeilnehmerInnen in die Zwischenrunde – mit schwierigeren Aufgaben und ein wenig mehr Nervosität. Auch diesmal konnten die Aufgaben noch in der Schule selbst bearbeitet werden, sodass eine etwaige Anreise wie in den Jahren zuvor nicht nötig war.

Nach der Zwischenrunde dauerte die Auswertung etwas länger und die Teilnehmenden mussten sich mehrere Wochen lang gedulden, um zu erfahren, wie sie im nationalen Vergleich abgeschnitten hatten. Immerhin bestand die Möglichkeit in das Bundesfinale einzuziehen und damit die Chance auf einen Gewinn zu erhalten.

2 Finalisten aus dem Gymnasium Nord

Kurz vor dem Finale am 8. Juni war dann klar, dass das Gymnasium Nord zum ersten Mal mit zwei Finalisten zum Austragungsort nach Bergen-Enkheim fahren würde, wohin auch 80 weitere SchülerInnen aus 3 Bundesländern angereist kamen – manche davon schon am Vortag mit dem Bus, um rechtzeitig um 11 Uhr zum Start der Bundesfinalrunde vor Ort im Saalbau Bergen zu sein.

Sebastian Kulhawiec (5e) und Byeongwoo Kim (7e) hatten sich zuvor mit Aufgaben der Vorjahre auf das Finale vorbereitet und gingen nun mit der nötigen Portion Selbstvertrauen zusammen mit den jeweils 10 FinalistInnen pro Jahrgang in den feierlich vorbereiteten Saalraum, in den Eltern und Lehrer jedoch nicht mehr zugelassen waren.

Eine Stunde dauerte die Finalrunde. Dann erschienen Sebastian und Byeongwoo mit erleichterten Gesichtern und einem guten Gefühl in der Tür und freuten sich auf die wohlverdiente Freizeit. Denn 4 Stunden sollten sie auf die Ergebnisse aller Finalteilnehmer Deutschlands warten, bis dann um 16.30 Uhr die Preisverleihung stattfand. Die Freude ist ihnen klar anzusehen, in dem Moment, in dem sie aufgerufen und zur Medaillenüberreichung auf die Bühne gebeten werden. Sebastian konnte Bundesweit sogar den zweiten Platz in seinem Jahrgang erreichen, weshalb er zusätzlich zur Medaille auch noch ein Preisgeld entgegennehmen durfte.

Wir gratulieren Sebastian und Byeongwoo zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Pangea-Wettbewerb und freuen uns auf viele neue TeilnehmerInnen im kommenden Schuljahr.

Samuel Marée