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Meet a Jew

Meet a Jew

Am 03.05.2021 waren Ehrenamtliche des Projekts „Meet a Jew“ zu Gast in der 6ae Religion. Emely,  Kincsö und Rafael, SchülerInnen der Klasse, berichten über ihre Erfahrungen. Emily und  Romy aus der Klasse haben dazu Bilder gestaltet. 

Unsere Klasse hat das Projekt „Meet a jew“ durch die aktuelle Corona-Situation per Videokonferenz erlebt. Zuerst wurden wir begrüßt und die drei netten und aufgeschlossenen Frauen haben sich uns vorgestellt. Anschließend durften wir Fragen stellen, welche uns sehr genau und aufschlussreich beantwortet bzw. erklärt wurden. Was ich super fand, war dass sie von ihrer Religion, den Bräuchen und Festen erzählt haben und dabei persönliche Eindrücke und Erfahrungen sowie ihre Sichtweise einfließen ließen. Was ich noch anmerken möchte ist, dass als gegen Ende eine Frage bezüglich des 2. Weltkriegs kam sie sehr gut damit umgehen konnten, obwohl sie möglicherweise auch schlimme Verluste in ihren Familien hatten. Uns wurden aber auch noch andere geschichtliche Zusammenhänge erklärt, welche ich besonders spannend finde. Alles in allem war das Treffen wirklich interessant, aufschlussreich und lustig. Es ist sehr zu empfehlen. 

Kincsö (6a)

Heute Morgen haben wir jüdische Heranwachsende über das Projekt Meet a Jew getroffen. Wir haben sie getroffen, da wir einige Wochen zuvor das Thema Judentum gehabt haben und die Klasse danach großes Interesse hatte, einmal echte Juden zu treffen, die aus ihrem Alltag erzählen. 
Am Anfang der Videokonferenz waren alle noch ein wenig zaghaft und so haben die Frauen aus dem Projekt einfach angefangen und uns über ihrem Alltag erzählt. Nach und nach kamen dann auch die Fragen, die sie sehr anschaulich klärten und manchmal ist den Heranwachsenden auch eine witzige Stelle aus ihrem Leben eingefallen, mit der man die Fragen auch gut erklären konnte. Was ich toll fand, war dass sie uns auch ganz offen erzählt haben, dass sie manche Regeln des Judentums z.B. das koschere Essen nicht so genau beachten. Die Heranwachsenden haben und einen kleinen Blick in ihren Alltag mit den ganzen Festen, Feiertagen, Ritualen und noch vielem mehr gegeben. Wir haben viel Neues gelernt und auch sehr viel Spaß gehabt bei dem Projekt. 

Emely (6e)

Wir trafen uns virtuell in einer Videokonferenz mit 3 jüdischen Mitbürgerinnen und konnten alle unsere Fragen stellen, die wir vorbereitet hatten.
Es war eine Organisation von Jugendlichen und  Erwachsenen, die freiwillig unsere Fragen beantworten.
Es war sehr großartig, zu hören, was im Alltag von Juden passiert und wie die Abläufe von den Festen sind.
Wir stellten unsere Fragen und die Juden beantworteten sie.
Es war schön zu hören, wie Juden so leben.
Es waren alles Frauen und alle haben nicht den Holocaust selbst erlebt, aber alle haben Oma, Opa, Tante und Onkeln zur Zeit der Nazis verloren und haben fast nur noch Vater und Mutter.
Es war ein sehr interessanter Tag und ich habe viel über die Juden gelernt.

Rafael (6e)

Wir danken dem Team von „Meet a Jew“ für die schöne Projektdoppelstunde und die Flexibilität, die auch in diesen Zeiten die kurzfristige Planung ermöglichte.