Den Tod nicht totschweigen- Wer redet, ist vorbereitet
Ein schönes Thema ist es nicht, eher ein Schwieriges. Genau deshalb müssen wir darüber reden. Wir sollten vorbereitet sein, wenn wir betroffen sind oder wenn wir miterleben, dass andere betroffen sind: Sterben, Tod und Trauer. Wie Menschen damit umgehen, hängt vielfältig von ihrem kulturellen und religiösen Hintergrund ab, denn dieser prägt das Totenbrauchtum. Teilweise ist das gar nicht so einfach mit deutschen Gesetzen in Einklang zu bringen und doch gelingt es. Wichtig dafür ist das wechselseitige Verständnis und dieses schult sich am besten im Dialog. Eine Chance dazu hatte nun der Kurs 9bcd Religion. Er erlebte am 27.04.2026 einen Besuch des Abrahamischen Teams, vertreten durch Petra Kunik (Judentum), Ilona Clemens (Christentum) und Jasmina Makarevic (Islam). IM Wechsel führten die drei mit Sachkenntnis, Empathie und teils auch einem Augenzwinkern trotz des schweren Themas authentisch und persönlich durch das Brauchtum ihrer Religionen im Zusammenhang mit den letzten Tagen und der Trauer. Dabei gab es viele Gemeinsamkeiten zu entdecken, die uns im Menschsein und Monotheismus einen, aber eben auch Unterschiede, die das Verständnis anderer Menschen fördern können.
Und, 9bcd, wie war es?
„Ich fand euren Vortrag zum Ablauf einer Beerdigung sehr gut. Die Informationen waren verständlich und man konnte gut mitkommen.“
„Man konnte Neues lernen. Alles wurde verständlich erklärt.“
„Es war interessant und zugleich teilweise etwas lang, um zuzuhören.“
„Es war sehr informativ und unterhaltsam.“
„Die Stunde gab einen guten Einblick in die drei Religionen.“
„Es gab eine gute Abwechslung zwischen den Religionen.“
„Ich finde das Gespräch sehr hilfreich und informativ. Die Interaktion zwischen Vertretern von verschiedenen Religionen hat mir besonders gefallen.“
„Es war toll, das alles so nochmal erfahren zu haben, auch aus anderen Religionen. Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.“
Dem Dank kann sich auch die Lehrerin nur anschließen: Herzlichen Dank an Frau Kunik, Frau Clemens und Frau Makarevic sowie das Abrahamische Forum für die Organisation, den spannenden Vortrag und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Selbst die Lehrperson, die ähnlichen Formaten schon mehrfach beiwohnen durfte, hat dazugelernt.








