Die Projektwoche – Tag 4

Torten zum Fest!

Im Raum H127 findet in dieser Projektwoche das Projekt ,,Torten zum Fest“ unter der Leitung von Frau Kuhnert und Frau Chandler statt. Im Mittelpunkt steht dabei alles rund um Torten, Geburtstagskuchen und kreative Gestaltungsideen.

In den letzten Tagen haben die Schülerinnen und Schüler mit Knete und Keramikmasse verschiedene Torten modelliert und außerdem eigene Tortenkarten gestaltet. Zusätzlich wurden auf Pappe viele unterschiedliche Tortendesigns entworfen, bei denen jede Arbeit individuell und kreativ umgesetzt wurde.

Am dritten Tag wurden die bisherigen Ergebnisse der modellierten Torten präsentiert. Außerdem gestalte die Gruppe eine echte Torte, die mit Früchten dekoriert wurde. Besonders auffällig war auch eine sehr große, fast menschengroße Torte, die gemeinsam gebastelt wurde.

Viele Schülerinnen und Schüler haben sich für dieses Projekt entschiede, weil das kreative Arbeiten mit Torten ihnen Spaß macht und sie gerne dekorieren. Die Stimmung in der Gruppe war insgesamt sehr entspannt und alle arbeiteten motiviert an ihren Ideen.

Amina (9e), Emin (6b), Esila (9e), Hajar (9a), Soliana (9b)


Wie ging es beim Begrünen der Schule weiter?

Dies ist ein Update-Bericht, den ersten findet sich im Bericht für den zweiten Tag.

Wir fragten einige Schüler zu den Fortschritten und bekamen viele Antworten. Man sagte uns, dass sie die Beete fertig bepflanzt und vom Friedhof Erde geholt haben. Außerdem wollen sie Plakate für das Schulfest gestalten, auf denen zum Spenden für den Schulwald aufgefordert wird. Wir erfuhren, dass die Plakate im Hauptgebäude aufgehängt werden sollen. Der Plan für die ersten beiden Stunden ist, die Beete präsentationsfähig zu machen. Die Plakate werden wahrscheinlich in den letzten beiden Stunden entworfen und gemalt.

Hannah (6c) & Clara (6f)


Geld, ETFs, Versicherungen und die große Frage: Wie werde ich später reich?

Die Antwort ist einfach: Jeder möchte später viel Geld verdienen? Noch besser wäre es natürlich, wenn das Geld von selbst mehr Geld macht. Genau darum ging es im Vortrag „Geld – Altersvorsorge – Versicherung“ vom Finanzberater Tobias Neufert, aus der Verbraucherzentrale.

Im Vortag wurden Fragen geklärt wie „Was ist eigentlich ein ETF?“, „Wofür sind verschiedene Konten sinnvoll?“ und „Warum denken alle ständig an ihre Altersvorsorge?“.

Besonders spannend ist, dass viele Schüler*innen in diesem Projekt wissen wollen, wie sie ihr Geld richtig anlegen können, ohne dass es einfach auf dem Konto herumliegt und schläft. Anfangs fragten wir uns, wer dieses Projekt überhaupt freiwillig wählt, da Themen wie Altersvorsorge und Steuern erst ziemlich unspektakulär klingen. Jedoch wurden wir schnell vom Gegenteil überzeugt: Andi aus dem PoWi-LK der Q2 wählte dieses Projekt sogar als Erstwunsch und berichtet uns, dass er sein Projekt bisher sehr spannend findet und er durch seinen Leistungskurs schon Vorwissen über das Thema hat. Jedoch erklärt er uns auch, dass dieses Projekt ebenfalls hervorragend geeignet wäre für Schüler, die noch nicht so viel Vorwissen über das Thema haben.

Nun zur eigentlichen Frage: Wie legt man sein Geld am besten an, um möglichst gut vorbereitet zu sein, wenn man in die Rente geht?

Ein wichtiger Teil des Vortrags drehte sich um verschiedene Kontoarten. Das Girokonto ist der ist der tägliche Begleiter für Gehalt, Taschengeld und Kartenzahlung. Das Tagesgeldkonto ist eher der Sparfuchs unter den Konten. Dort gibt es meist Zinsen und das Geld bleibt trotzdem jederzeit verfügbar.

Die Idee von ETFs ist, dass man statt alles auf eine einzige Aktie zu setzten, man in viele Unternehmen gleichzeitig investiert. Das verteilt das Risiko und sorgt dafür, dass man Nachts ruhiger schlafen kann.

In unserem Alter beschäftigt sich wahrscheinlich niemand mit Versicherungen. Doch was tust du, wenn du auf dem Fahrrad bist und einen Unfall mit einer Fußgängerin baust? Anhand von diesem Fallbeispiel wurde deutlich, dass Versicherungen zwar nicht besonders aufregend wirken, aber sehr spannend werden können, wenn plötzlich etwas schiefgeht. Da spielt das Alter keine Rolle, denn, fun fact: Man ist schon ab 7 Jahren deliktfähig!

Besprochen wurden unter anderem: Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Lebensversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Niemand muss mit 16 oder 17 Jahren sofort Finanzexperte werden. Aber wer früh versteht, wie Geld, Sparen und Vorsorge funktionieren, hat später deutlich bessere Chancen finanzielle Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Alesja (12EL1), Luis (6d), Nour (12EL2), Siham (12EL1)

Mathematische Spiele erkunden – Casino NordVegas 2.0

Im Rahmen der Projektwoche haben wir das Projekt „Mathematische Spiele erkunden – Casino NordVegas 2.0“ besucht und die Teilnehmenden interviewt. In diesem Projekt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Spielen, bei denen man durch Mathematik und gute Strategien bessere Gewinnchancen haben kann.

Viele Teilnehmende hatten das Projekt als zweiten Wunsch gewählt, weil sie sich für Glücksspiele und Spiele mit Strategie interessieren. Im Projekt werden verschiedene Spiele untersucht und ausprobiert. Dazu gehören zum Beispiel „Schweine würfeln“, Nim, Landkarten färben und Tic-Tac-Toe. Die Gruppe überlegt, welche Strategien bei den Spielen helfen können und rechnet Gewinnchancen aus.

Die Teilnehmenden fanden heraus, dass bei vielen Spielen nicht nur Glück wichtig ist. Mit Mathematik kann man bestimmte Möglichkeiten berechnen und dadurch bessere Entscheidungen treffen. Sie sind der Meinung, dass man mit einer guten Strategie seine Chancen tatsächlich verbessern kann.

Am spannendsten und lustigsten fanden viele das Spiel „Schweine würfeln“. Schwieriger war dagegen das Spiel Nim, weil man dabei besonders genau überlegen muss.

Am Ende der Projektwoche werden die Ergebnisse beim Schulfest vorgestellt. Besucherinnen und Besucher dürfen die Spiele dann auch selbst ausprobieren. Nicht alle Teilnehmenden würden das Projekt weiterempfehlen, weil sie es teilweise langweilig fanden. Als Verbesserung wünschen sie sich mehr Glücksspiele und einen Projektnamen, der noch genauer beschreibt, was im Projekt gemacht wird.

Anna (10c) & Johanna (10d)

(Bei diesem und dem übernächsten Beitrag fehlt leider aufgrund eines technischen Fehlers inzwischen die Bebilderung.)


Die Mobilées

Dies ist ein Update-Bericht, der erste findet sich im Bericht für den ersten Tag.

In den vergangenen Tagen lernten die Schülerinnen und Schüler des Projekts verschiedene Tiere und Formen zu falten. Aus diesen bastelten sie Mobilées die sie heute aufgehängt haben. Die Mobilées bestehen hauptsächlich aus Papierkranichen.

Hannah (6c) & Clara (6f)


Alles rund um Fußball

In dem Projekt „Alles rund um Fußball“ möchte Herr Ilievski, der selber auch Fußballtrainer ist, den Schülern die Möglichkeit geben ihre Techniken zu verbessern und verschiedene Trainings- und Spielformen auszuprobieren. Gemeinsam spielen sie Turniere um das Teamspiel auszubauen. Das Training findet auf dem Fußballplatz des SC Praunheims statt, welcher von der Schule aus gut erreichbar ist. Herr Ilievskis Trainingsprogramm besteht aus Kondition und Koordination, sowie aus verschiedenen Übungen und zum Abschluss ein Spiel. Dabei stehen Spaß, Bewegung und Fairness im Mittelpunkt.

Die Übungen werden 15-20 min durchgeführt und sollen Koordination und Ausdauer verbessern.

Das Spiel bietet den Schülern die Möglichkeit, die erlernten Skills anzuwenden.


Bericht über die Escape Rooms

Während der Projektwoche haben einige Schülerinnen und Schüler eigene Escape Rooms gebaut, nachdem sie selbst escape Games ausprobiert haben, worüber wir euch schon am ersten Projekttag schon berichtet haben. Sie haben sich spannende Rätsel und Aufgaben ausgedacht. Anschließend durften wir die Escape Rooms ausprobieren. Es hat viel Spaß gemacht, die Hinweise zu suchen und die Rätsel gemeinsam zu lösen. Die Räume waren kreativ gestaltet und sehr interessant. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung.


Besuch bulgarischer Gastschüler an unserer Schule

Heute wurde es an unserer Schule international: Neun Schülerinnen und Schüler aus Bulgarien besuchten unsere Schule, und verbrachten den Tag gemeinsam am Gymnasium Nord. Sprachbarrieren gibt es hier kaum, denn die Schüler und Schülerinnen kommen von einer Deutschen Schule in Sofia. Sie machen ein einwöchiges Betriebspraktikum in Frankfurt.

Zum Kennenlernen wurden spannende Fragen diskutiert. Dabei ging es nicht nur um Hobbys und Lieblingsfächer, sondern auch um Vorurteile über Deutschland und Bulgarien. Die Schülerinnen und Schüler tauschten offen ihre Eindrücke aus und stellten schnell fest, dass viele Vorurteile zwar lustig klingen, aber mit der Realität oft wenig zu tun haben. So entstanden interessante und teilweise sehr amüsante Gespräche.

Auf die Zukunft wurde auch geschaut. Gemeinsam diskutierten die Schülerinnen und Schüler die Frage, welche Berufe möglicherweise durch Künstliche Intelligenz verändert oder sogar ersetzt werden könnten. Dabei entstanden kreative Ideen.

Auch stand Teamarbeit auf dem Programm. In gemischten Gruppen beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen Ausbildung, duales Studium und Studium in Deutschland. Dabei wurde deutlich, wie viele Möglichkeiten junge Menschen nach der Schule haben.

Besonders beeindruckend war, wie schnell sich die deutschen und bulgarischen Schülerinnen und Schüler verstanden. Schon nach kurzer Zeit wurde gemeinsam gelacht, diskutiert und gearbeitet. Auch wenn die Gesprächsthemen vorgegeben wurden, rutschten die Jugendlichen trotzdem in Privatgespräche. Im Unterricht ist das natürlich nicht in Ordnung ;), doch hier zeigt es wie schnell die Leute sich verstanden haben. Der Tag zeigte eindrucksvoll, dass neue Freundschaften keine Landesgrenzen kennen und dass ein Austausch nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch jede Menge Spaß macht.

Wir freuen uns weiter auf zukünftige Begegnungen und Kooperationen mit unserer Schule. Vielen Dank an alle Beteiligten, die dieses Praktikum ermöglicht haben!

Alesja (12EL1), Nour (12EL2), Siham (12EL1)