Elfter Mathemarathon „M24h“ – Fokus auf das Gymnasium Nord

Vom 29.01.2026, 8 Uhr, bis zum 30.01.2026 fand der elfte Durchgang von „24 Stunden Mathematik“ statt. Diesmal war die Beteiligung des Gymnasiums Nord besonders groß – sowohl unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als auch auf der Bühne.

Insgesamt nahmen neun Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet teil: das Adorno-Gymnasium, die Albert-Einstein-Schule (Schwalbach), die Albert-Schweizer-Schule (Offenbach), die Anna-Schmidt-Schule, das Goethe-Gymnasium, das Gymnasium Nord, das Lessing-Gymnasium, die Max-Planck-Schule (Rüsselsheim) und die Wöhlerschule.

Die etwa 140 Schülerinnen und Schüler dieser Schulen (alle Mathematik-Leistungskurs Q3) verteilten sich auf zwei Veranstaltungsorte: die Aula der Wöhlerschule – dort befanden sich alle 21 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nord – sowie die Aula des Goethe-Gymnasiums.

Auch auf den Bühnen beider Austragungsorte waren Referentinnen und Referenten des Gymnasiums Nord vertreten. Als Lehrkräfte wirkten Dr. Camuka, Herr Kohlenberger, Frau Eisenhardt, Frau Jarohs, Dr. Hartung und Herr Müller mit. Hinzu kamen Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die um 20 Uhr in einem Science-Slam gegeneinander antraten. Um 21 Uhr stand mit Housam Helli, einem ehemaligen Schüler des Abiturjahrgangs 2025, ein weiterer Vertreter des Gymnasiums Nord auf der Bühne, der gemeinsam mit Herrn Müller über große und kleine Zahlen referierte.

Ziel der Veranstaltung ist es, schöne Mathematik zu zeigen, die im Lehrplan nicht vorkommt. Dies wird bereits an Titeln wie „Die Prinzessin und die drei Könige“, „Die verflixte Mathematik der Demokratie“, „Machine Learning“ oder „Die Mathematik hinter Dirk Nowitzki“ deutlich. Dabei bedeutet „24 Stunden Mathematik“ nicht 24 Stunden Vorträge: In zahlreichen Aufgaben mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neu erworbenes Wissen anwenden, um Punkte für den Teamwettbewerb zu sammeln.

Dieses Ziel unterstützten auch zahlreiche externe Referentinnen und Referenten, die nicht aus dem schulischen Bereich kommen. Mit Frau Prof. Dr. Xenia Reit und Herrn Prof. Dr. Mathias Ludwig standen zwei Mathematikprofs auf der Bühne. Ergänzt wurde das Programm durch Mathematikerinnen und Mathematiker aus Banken, Versicherungen und Unternehmensberatungen, die zeigten, dass Mathematik nicht nur schön, sondern vor allem wichtig ist.

Möglich wurde die Veranstaltung nur durch das große Engagement vieler Lehrerinnen und Lehrer an den beteiligten Schulen, durch die Fördervereine des Gymnasiums Nord und der Wöhlerschule sowie durch die großzügigen Spenden der Firmen DZ-Bank, d-fine, Reinhausen und des Fördervereins für Mathematik. So konnten Essen, Getränke, Preise und die begehrten Finisher-Shirts mit dem Aufdruck „I’ve survived 24h Mathe“ finanziert werden.

Besonders groß war diesmal das Interesse der Medien. Die Frankfurter Neue Presse berichtete in der Ausgabe vom 30.01. ausführlich über die Veranstaltung, unter anderem mit einem Interview unserer Schülerin Lina, die ihren Geburtstag während der Veranstaltung feierte. Der Hessische Rundfunk berichtete in Radio und Fernsehen, und sogar der SWR führte ein Telefoninterview.