Förderung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II-Berufsorientierung
Meine Teilnahme am Entrepreneur-Programm der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
Vom 31. Januar bis zum 28. Juni 2026 habe ich an einem Stipendienprogramm der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Karl-Schlecht-Stiftung, der Enterpreneurship Talent Academy (ETA), teilgenommen. Sechs Monate voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und interessanten Ideen liegen nun hinter mir und ich habe nicht nur viel über Unternehmertum gelernt, sondern mich auch persönlich weiterentwickelt.
Zu Beginn der ETA trafen sich 25 gründungsinteressierte Jugendliche aus der Rhein-Main Region in Frankfurt, um uns beim „Kick-Off“ durch gemeinsame Work-Shops und Team-Challenges, wie „MOONSHOT – The Innovation Game“, besser kennenzulernen. MOONSHOT ist ein interaktives Spiel, welches entwickelt wurde, um Teams bei der Entwicklung von kreativen Ideen und der Förderung einer Mutkultur in Unternehmen zu unterstützen. Außerdem fanden während des Wochenendes Panel-Talks mit (Jung-) Unternehmern aus ganz Deutschland statt, welche viele wertvolle, individuell geprägte Einblicke aus verschiedensten Branchen und Stadien der Entwicklung geben konnten.
Nach dem Start ging es weiter mit verschiedensten Online-Workshops, Informationseranstaltungen und weiteren Interviews mit Gründern. Zum Beispiel habe ich an Kursen, wie „MVP und Prototyping: Wie starte ich mein Startup und wie baue ich mit KI meinen ersten Prototypen?“ und „Crash, Learn, Grow: Erfolgreich gründen heißt mutig scheitern“ teilgenommen und mich in einem Online-Training im Patentrecht weitergebildet.
Ein Highlight war die STARTUPS X HESSENMETALL 2026, einer Messe, bei welcher wir Stipendiaten und Stipendiatinnen Pitches zahlreicher Tech-Startups und Diskussionen über Partnerschaften, Finanzierung und Skalierung verfolgen durften. Zudem war es spannend zu erfahren, wie Industrie, Kapital und Gründungsteams gemeinsam Innovation voranbringen, denn die Messe war eine große Networking Veranstaltung für den Austausch zwischen Investoren und Start-Ups. Das, was mir daran am meisten gefallen hat, war mit erfahrenen Gründern und Kapitalgebern ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.
Viel zu schnell war das Halbjahr schon vorbei und die letzte große Veranstaltung, die „futureCon“in Stuttgart, stand an. Die Teilnehmer der ETAs aus Stuttgart und Dresden, sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten des Studienförderwerks und wir sind von verschiedenen Projekte zu unternehmerischem Denken und Selbstwirksamkeit gefordert worden. Eines dieser war exemplarisch der Design-Sprint, bei welchem es darum ging im Team eine kreative Idee zum Thema „Nachhaltigkeit“ zu entwickeln und diese im anschließenden „Pitchbattle“ vor Publikum zu präsentieren.
Als essenzieller Bestandteil der ETA waren die anderen Teilnehmer ein wesentlicher Teil meines persönlichen Erlebnisses. Die gemeinsame Zeit, die Teamarbeit und die vielen Gespräche haben eine besondere Gemeinschaft entstehen lassen. Sich mit motivierten, ambitionierten, kreativen und besonders interessierten jungen Menschen austauschen zu können war eine wundervolle Erfahrung. Ich bin mir sicher, dass das dort geschaffene Network und die entstandenen Freundschaften länger bestehen bleiben werden. Denn die größte Bereicherung eines jeden Programmes sind immer die Kameradinnen!
Sonja H., Q3




