Gegenstände aus dem Judentum ganz nah

Frau Dr. Williams besucht den Religionskurs 6df

Am 4.5.2026 hatten wir in unserer Religionsstunde der Klassen 6d/f besuch von Frau Dr. Williams. Sie hat uns viele Gegenstände aus dem Judentum mitgebracht, die wir auch anfassen durften. Wir haben über die Gegenstände, die herumgereicht wurden, gesprochen und viel dazu gelernt. Folgende Gegenstände haben wir gesehen: Kippas (groß/klein), ein Bild eines gläubigen Juden an der Klagemauer, Gebetsriemen (Tefillin), Gebetsmantel (Tallit), Schabbatleuchter, Channukaleuchter, Menora, Bücher auf hebräisch und eine Sederplatte.
Über die Kippa haben wir zum Beispiel gelernt, dass man sie als Mann in der Synagoge tragen muss. Die Kippas werden entweder aus tierischen oder pflanzlichen Stoffen hergestellt. Die Frauen tragen statt Kippas Perücken. Die Sederplatte wird am Pessachfest verwendet. Sie ist besonders, da sie Kuhlen hat, in denen Bilder gemalt worden sind. Diese Bilder haben für das Judentum eine besondere Bedeutung, zum Beispiel stehen die die Eier für Neuanfang oder der Meerrettich für das Leid in Ägypten.
Die Unterrichtsweise von Frau Dr. Williams hat unserem Relikurs gut gefallen, da sie die Kinder durch das Herumgeben der Gegenstände und die Fragen über das Judentum, die sie den Kindern gestellt hat, in den Unterricht mit eingebracht hat. Außerdem hat sie verständlich und interessant erklärt. Schade war, dass die Fachbegriffe nicht an die Tafel geschrieben wurden. Insgesamt war es eine sehr gelungene Doppelstunde zum Thema Judentum.

Paula und Clara (6f)