„High – Irgendwer hat immer irgendwas…“ im Theaterhaus
Theaterbesuch der Klassen 9d, 9a und 9f am 11. November 2025
Am Dienstag dem 11.11.2025 besuchten die Klassen 9d, 9a und 9f zusammen mit Frau Busch-Frevert, Frau Isenhardt und Herrn Karaer das Theaterhaus. „High – Irgendwer hat immer irgendwas…“, thematisiert Drogenkonsum und daraus entstehende Folgen für Jugendliche und ihre Familien.
Auf der leeren Bühne stand ein großer halboffener Kubus, der von allen Seiten unterschiedlich aussah und während der Aufführung gedreht und unterschiedlich eingesetzt wurde. Mit Lichteffekten und unterschiedlichster Musik wurden Stimmung geschaffen und Spannung erzeugt.



Zu Beginn stellten sich die Figuren vor: Jonathan und seine Mutter:
Die Mutter wurde von einer professionellen Schauspielerin gespielt und Jonathan, der im echten Leben ein intensives Party-Leben geführt hatte, bis er süchtig wurde und mit der Polizei in Konflikt gekommen ist. Er studiert inzwischen Architektur. Die beiden Darsteller sind tatsächlich Mutter und Sohn und haben mit dem Theaterstück die extrem schwierige Zeit verarbeitet.
Schon in der ersten Szene wurde das Drogenproblem Jonathans deutlich. Die Stimmung war ruhig, aber trotzdem angespannt schnell entstand bei den Zuschauern die Ahnung, dass sich alles immer weiter zuspitzen würde.
In der zweiten Szene nahm Jonathan Lachgas. Anfangs wirkte alles fast lustig, weil Musik lief und Jonathan mit seiner Mutter tanzte. Doch die Stimmung kippte schnell und aus dem Lachen wurde Streit. Danach berichtete die Mutter von ihrer Verzweiflung und Sorge. Die Lichter änderten sich ständig und verstärkten die Gefühle.
Besonders eindrucksvoll war die Szene in der Jonathan eine Überdosis bekam. Seine Mutter begann zu weinen und gleichzeitig zu singen, emotional und als schauspielerische Leistung absolut überzeugend. Außerdem wurden „Peer Pressure“ und die Beeinflussung durch die Gruppe erklärt, eine Beeinflussung, ohne dass der Einzelne dies sofort merkt.
Am Ende wurde ein Luftballon weggeblasen. Dieses Bild knüpfte an den Anfang des Stückes an und verdeutlichte, dass Jonathan versucht clean zu bleiben und einen neuen Anfang zu machen. Ruhe und Klarheit bildeten einen guten Abschluss.
Nach dem Stück hatten wir die Gelegenheit mit den beiden Schauspielern zu sprechen. Wir waren beeindruckt, wie offen und direkt auf unsere Fragen geantwortet wurde. .
Insgesamt war der Theaterbesuch spannend und wichtig. In Dialogen, in denen wir uns wiederfinden konnten hat das Stück gezeigt wie ernst und dramatisch es ist, in die Drogensucht abzurutschen, aber auch wie damit umgegangen werden kann. Es war emotional eindringlich und hat uns noch lange beschäftigt.
Sara N., 9d







