Baumaßnahmen in Bonames

Die Planungsphase Null für das Gymnasium Nord hat begonnen

Die Planung für das zukünftige Schulgebäude des Gymnasiums Nord wurde aufgenommen. Im Wohngebiet „Nordwestlich Auf der Steinern Straße“ (Bonames) soll es als sechszügiger Gymnasialstandort entwickelt werden. Das Stadtplanungsamt ist in Vorbereitung der baurechtlichen Grundlage. Das für die Bedarfsplanung zuständige Stadtschulamt hat die „Phase Null“ für den finalen Standort initiiert, so dass ausreichend Zeit für den Planungsprozess gegeben ist. Dabei soll das Gymnasium Nord, das sich als neue Schule durch ein hohes Engagement der gesamten Schulgemeinde auszeichnet, auch Beispiel sein für die Entwicklung weiterer zukunftsfähiger Schulbauten.

Aufbauend auf den Ergebnissen für diesen konkreten Standort wird anschließend in einem zweiten Schritt ein allgemeingültiger, nicht mehr standortbezogener Planungsrahmen Gymnasien Frankfurt am Main erarbeitet werden, der auf die aktuellen pädagogischen Herausforderungen an weiterführende Schulen eingeht und zur Umsetzung von Gymnasialstandorten in anderen neuen Wohngebieten der Stadt herangezogen werden kann.

Im Zuge der „Phase Null“ wird nun zunächst ausgehend vom pädagogischen Konzept des Gymnasiums Nord und mit Blick auf die Anforderungen der verschiedenen Nutzerinnen und Nutzer ein tragfähiges Raumkonzept erarbeitet. Mit der Schulleitung und dem Kollegium, mit Eltern und Schüler/innen sowie den am Schulbau beteiligten kommunalen Ämtern sind alle relevanten Akteursgruppen eingebunden. Der Prozess wird von einem externen Planungsbüro begleitet und von einer Lenkungsgruppe gesteuert.

Zu Beginn haben im September bereits Begehungen am derzeitigen Standort und Interviews zu den jeweiligen Perspektiven und Entwicklungsthemen stattgefunden. Die daraus gewonnene erste Bestandsaufnahme wird im Anschluss in drei Workshops gemeinsam vertieft. Diese bieten den Raum, um die formulierten Vorstellungen zum neuen Schulgebäude in pädagogischer und räumlicher Hinsicht zu diskutieren und zu priorisieren.

Parallel zu den planerischen Workshops ist für die schulinterne Abstimmung eine „Steuergruppe Bauen“ tätig, in der neben der Schulleitung auch alle relevanten Vertreter/innen der Jahrgänge und Fachbereiche mitarbeiten.

Erkenntnisse und Ergebnisse der unterschiedlichen Planungstreffen werden dann in ein Grundkonzept zur baulichen Umsetzung übertragen und die Beauftragung des Amts für Bau und Immobilien kann vorbereitet werden.