Und was brauchst du, wenn es dir schlecht geht?

Wie Hospize Sterbenden helfen

Im Rahmen der Unterrichteinheit “Sterben, Tod und Trauer” erhielt der Religionskurs 9ae im März Besuch. Die ehemalige Mitarbeiterin eines Hospizes Frau Lübke berichtete den Jugendlichen aus ihrer Arbeit, regte aber auch zur eigenen Refexion an. Was brauchst du eigentlich, wenn du krank bist oder es dir schlecht geht? Welche Rolle spielt deine eigene Biografie dabei? Warum macht eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Sinn?

Aber auch:
Wie reagieren Gäste eines Hospizes, wenn sie wissen, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist? Was können Angehörige und Freundesgruppen beitragen? Wie geht es den Angestellten im Berufsalltag? Zugleich wurden die Fragen der Jugendlichen beantwortet und aufgezeigt, welche Berufswege im Bereich der Pflege möglich sind. 

Lernende berichten:

Ich fand den Besuch der Mitarbeiterin sehr interessant und informativ. Mir hat es sehr gefallen wie sie uns ein Einblick in ihren Alltag als Hospizmitarbeiterin gegeben hat und uns auch die positiven und negativen Seiten des Berufs gezeigt hat. Wie zum Beispiel, wie Patienten sich verhalten, wenn sie wissen, dass sie ihre letzten Tage/Woche/Monaten oder Jahren dort verbringen werden. 

Ich habe den Besuch der Hospizmitarbeiterin sehr genossen und es gefiel mir generell sehr.

(Abel)

Den Vortrag von Frau Lübke fand ich inhaltlich sehr hilfreich, interessant und informativ. Alle Fragen und Antworten wurden gut und ausführlich beantwortet. Insgesamt finde ich, dass wir einen guten EInblick in das Thema sowie die Arbeit eines Hospizmitarbeiters bekommen haben.

(Isabella C.)

Ich fand das Gespräch sehr informativ und hilfreich. Es hat mir sehr geholfen, das Thema Hospizarbeit besser zu verstehen. Es hat mich besonders beeindruckt, als wir die Fotos zum Ansehen bekommen haben. Außerdem fand ich ddie Antworten der gestellten Fragen berührend. 

(Irina)

Ich fand es gut, dass es sehr informativ war. Man hat viele tiefe Einblicke in ein Hospiz bekommen. Deswegen könnte ich mir  auch vorstellen, eines zu besuchen. Aber man könnte die Leute auch noch in Gruppen Fragen überlegen lassen, damit mehr Nachfragen entstehen.

(Lucas S.)

Ich fand die Unterrichtsstunde sehr interessant und ich habe viele neue Dinge erfahren.
Die Frau, die uns besucht hat war sehr nett und man hat gemerkt, dass sie ihren Job gern macht und er sie erfüllt. Ich finde so eine Unterrichtsstunde wichtig, da es wichtig ist, über ein Hospiz aufzuklären und was dort gemacht wird. bzw. wie sich die Pfleger fühlen. Teilweise waren es viele Informationen, die man gar nicht so schnell aufnehmen konnte. 

(Anna)

Wir danken Frau Lübke für ihr ehrenamtliches Engagement für unsere Schule und die Entstigmatisierung der letzten Wege.