Verständnis in Zeiten des Abschieds und der Trauer zeigen – eine interreligiöse Perspektive
Der Tod ist ein Teil des Lebens. Wenn Religionen ebenso ein Teil des Lebens sind, liegt es nahe, sich im Zusammenhang mit Sterben, Tod und Trauer als Themen des Religionsunterrichts mit religiösen Perspektiven zu befassen. Dabei ist zu bemerken, dass es längst nicht mehr nur eine Ansicht dazu gibt. Unterscheiden sich schon katholische und evangelische Christen in ihrem todbezogenen Brauchtum, so lohnt es sicher auch, dem Todesbrauchtum weiterer Religionen nachzuspüren, um mehr Verständnis für Sterbende und Hinterbliebene aus unserem Umfeld zu erlangen, die verschiedenen Religionen angehören. Darum hat die 9ae Religion am 21.04.2026 ein Abrahamisches Team eingeladen. Petra Kunik und Abdi El Yazidi berichteten von Sterben, Tod und Trauer in Judentum und Islam. Wie in den abrahamischen Weltreligionen mit den letzten Dingen umgegangen wird?
Darüber gibt das Protokoll von Finja Aufschluss.
Wir danken Frau Kunik und Herrn El Yazidi für ihren spannenden Vortrag und die offene Beantwortung der religionsbezogenen wie persönlichen Fragen des Kurses. Einmal mehr hat das Abrahamische Team des Abrahamischen Forums dazu beigetragen, dass wir die Beweggründe der Angehörigen verschiedener Religionen besser nachvollziehen und gerade in der schwierigen Zeit des Abschieds und der Trauer dadurch angemessener respektieren können.
Sina Maria Oetken
Protokoll: Finja
Fotos: Gesa und Sophie






